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Von Absagen und ähnlichen Enttäuschungen

Kennt ihr dieses Gefühl, wenn man sich wie Bolle auf etwas freut? Ja? Ich auch. Das kennt ja wahrscheinlich jeder. Aber kennt ihr auch dieses Gefühl, wenn man sich wie Bolle auf etwas gefreut hat und dann enttäuscht wird? Naja, das passiert mir zumindest in letzter Zeit immer häufiger. Beispielsweise wenn ich Absagen auf Bewerbungen erhalte, von denen ich mir wirklich was erhofft habe. "Wir haben zur Zeit leider keine freien Stellen." oder "Leider können wir Ihnen keine zu Ihren Vorstellungen passende Stelle anbieten" sind sehr beliebte Sätze. In der Verlags- und Journalismusbranche sind Absagen leider an der Tagesordnung. Da muss man drüber stehen. "Na klar" denke ich und "kein Problem". Und trotzdem ist jede Absage wieder wie ein Schlag ins Gesicht.

Und nach der Wut und der Enttäuschung kommen dann die Selbstzweifel. "Bin ich wirklich so schlecht in dem, was ich tue?" - "Habe ich mir das falsche Berufsziel ausgesucht?" - "Werde ich mal als arbeitslose Hausfrau mit Uni-Abschluss enden?" (Versteht mich nicht falsch: Ich habe nichts dagegen, Hausfrau zu sein mit Uni-Abschluss. Nur für mich wär das halt nix!) Und dann kommt der Trotz: "Nein! Ich werde einfach weiter Bewerbungen schreiben!!" Ich gebe also die Hoffnung (noch) nicht auf.

Aber nicht genug damit, dass ich für meine Planung nach der Uni nur Absagen erhalte. Es wäre ja nahezu langweilig, wenn's nur das wär. Nein, ich leide zusätzlich noch unter dem, was gemeinhin als Schreibblockade bezeichnet wird. Ich finde keinen Anfang, keinen Mittelteil und kein Ende. Geschweigedenn den ganzen Rest! Charakterbögen? Vergesst es. Immer wenn ich mich hinsetze und mir denke "So, jetzt fängst du aber mal langsam wieder an zu schreiben" kommt diese gehässige kleine Stimme in meinem Hinterkopf: "Ach? Über was denn? Und über wen? Und lalalalala" Und schon ist die Konzentration weg. Und dann ist an Schreiben natürlich nicht mehr zu denken.

Woher meine Probleme kommen? Keine Ahnung. Vielleicht ist die Schreibblockade einfach stressbedingt. Wenn nächste Woche die vorlesungsfreie Zeit beginnt, geht's mir hoffentlich wieder besser. Wie ich aus diesem Teufelskreis zu entkommen gedenke? Keine Ahnung! Ich werde einfach weiter fleißig Bewerbungen schreiben, mich wie Bolle freuen und irgendwann hoffentlich mit einem Praktikumsplatz oder einem Volontariat entlohnt werden. Und das Schreiben läuft hoffentlich irgendwann von ganz allein wieder.

12.7.14 17:30
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Manfred / Website (12.7.14 17:55)
Hallo,
das mit der Schreibblockade kenne ich auch. Mein Tipp: Mache was für dich Verrücktes, oder Verreise, erlebe was, Tue was, was du vorher noch nicht gemacht hast.
Breche die Lebensroutine.
Dann hast du was, worüber du schreiben kannst und die Gehirnzellen kommen wieder in Schwung.
Und für deine Bewerbungen drücke ich dir die Daumen. Siehe es mal so, um eine Stelle zu bekommen, muss ein anderer Mensch sie verlieren. Somit bist auf der guten Seite. Bei dir wird es bald aufwärts gehen!
LG Manfred

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