... von einem Mädchen, das schreiben wollte
 



... von einem Mädchen, das schreiben wollte
  Startseite
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
  Abonnieren
 

Letztes Feedback


http://myblog.de/ruhrpottperle

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
Charakterentwicklung

Weil ich ja immer schon ein kleiner Rebell war, starten wir heute mit Schritt 2 bei der Romanentwicklung (zumindest, wenn man einschlägigen Websites vertrauen kann...). Schritt 1 wäre eigentlich die Ideenfindung, also kurz und knackig die Frage "Worum soll es in meinem Roman gehen?" zu beantworten. Da ich aber tausendundeine Idee habe, entwickle ich gern zuerst Charaktere. Die Geschichte baut sich dann da drumherum auf.

Bleibt die große Frage: Wie entwickelt man denn Charaktere? Tja, das frage ich mich auch immer wieder. In alten Geschichten, habe ich festgestellt, finden sich immer wieder widersprüchliche und nicht ausgearbeitete Eigenschaften oder Charakterzüge meiner Figuren. Das möchte ich jetzt natürlich möglichst vermeiden. Also bin ich zu dem (superinnovativen) Schluss gelangt Charakterbögen für meine Figuren zu erstellen!! Irre, oder? Naja gut, vielleicht nicht ganz soooo irre. Aber wo kriegt man sowas her? Da gibt es eine wunderbare Website für: www.gidf.de Okok, das ist vielleicht ein bisschen ironisch gemeint, ich geb's zu.

Aber ja, ich habe tatsächlich einfach nach "Charakterbogen Roman" gegoogelt (darf man jetzt schreiben, oder?) und auch einen Haufen Websites und vor allem Foren gefunden. Insgesamt habe ich mir jetzt erstmal drei klassische Charakterbögen gespeichert, sowie ein Dokument mit dem schönen Titel "100 Fragen an eure Charaktere" und einige, vielleicht nützliche Links zur Namensfindung. Diese Links finde ich persönlich wichtig, weil beispielsweise ein Mädchen aus dem Ruhrpott eher nicht "Mayer" mit Nachnamen heißen wird, weil dieser Name (bzw. diese Schreibweise) hier einfach nicht so häufig ist.

Aus den heruntergeladenen Charakterbögen und Fragen werde ich wohl in nächster Zeit meinen eigenen Charakter-Frage-Bogen entwerfen und zusammenbasteln, mit dem ich am besten arbeiten kann, um dann endlichendlich produktiv zu werden.

Frage: Besteht Interesse daran, dass ich den dann hier hochlade??

Heute hatte ich endlich meinen letzten Unitag dieses Semesters und deshalb habe ich jetzt auch mehr Zeit, die ich für's Schreiben und zum Bloggen nutzen kann. Ab jetzt geht's hier also richtig rund!

16.7.14 22:39


Von Absagen und ähnlichen Enttäuschungen

Kennt ihr dieses Gefühl, wenn man sich wie Bolle auf etwas freut? Ja? Ich auch. Das kennt ja wahrscheinlich jeder. Aber kennt ihr auch dieses Gefühl, wenn man sich wie Bolle auf etwas gefreut hat und dann enttäuscht wird? Naja, das passiert mir zumindest in letzter Zeit immer häufiger. Beispielsweise wenn ich Absagen auf Bewerbungen erhalte, von denen ich mir wirklich was erhofft habe. "Wir haben zur Zeit leider keine freien Stellen." oder "Leider können wir Ihnen keine zu Ihren Vorstellungen passende Stelle anbieten" sind sehr beliebte Sätze. In der Verlags- und Journalismusbranche sind Absagen leider an der Tagesordnung. Da muss man drüber stehen. "Na klar" denke ich und "kein Problem". Und trotzdem ist jede Absage wieder wie ein Schlag ins Gesicht.

Und nach der Wut und der Enttäuschung kommen dann die Selbstzweifel. "Bin ich wirklich so schlecht in dem, was ich tue?" - "Habe ich mir das falsche Berufsziel ausgesucht?" - "Werde ich mal als arbeitslose Hausfrau mit Uni-Abschluss enden?" (Versteht mich nicht falsch: Ich habe nichts dagegen, Hausfrau zu sein mit Uni-Abschluss. Nur für mich wär das halt nix!) Und dann kommt der Trotz: "Nein! Ich werde einfach weiter Bewerbungen schreiben!!" Ich gebe also die Hoffnung (noch) nicht auf.

Aber nicht genug damit, dass ich für meine Planung nach der Uni nur Absagen erhalte. Es wäre ja nahezu langweilig, wenn's nur das wär. Nein, ich leide zusätzlich noch unter dem, was gemeinhin als Schreibblockade bezeichnet wird. Ich finde keinen Anfang, keinen Mittelteil und kein Ende. Geschweigedenn den ganzen Rest! Charakterbögen? Vergesst es. Immer wenn ich mich hinsetze und mir denke "So, jetzt fängst du aber mal langsam wieder an zu schreiben" kommt diese gehässige kleine Stimme in meinem Hinterkopf: "Ach? Über was denn? Und über wen? Und lalalalala" Und schon ist die Konzentration weg. Und dann ist an Schreiben natürlich nicht mehr zu denken.

Woher meine Probleme kommen? Keine Ahnung. Vielleicht ist die Schreibblockade einfach stressbedingt. Wenn nächste Woche die vorlesungsfreie Zeit beginnt, geht's mir hoffentlich wieder besser. Wie ich aus diesem Teufelskreis zu entkommen gedenke? Keine Ahnung! Ich werde einfach weiter fleißig Bewerbungen schreiben, mich wie Bolle freuen und irgendwann hoffentlich mit einem Praktikumsplatz oder einem Volontariat entlohnt werden. Und das Schreiben läuft hoffentlich irgendwann von ganz allein wieder.

12.7.14 17:30


 [eine Seite weiter]



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung